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Februar 2022 – Angst

Wir alle kennen wohl diesen liebgemeinten Beruhigungsversuch: „Du brauchst doch keine Angst zu haben.“ Aber leider ist es meist so einfach nicht, denn „wo Angst ist, muss auch etwas vorhanden sein, vor dem man sich ängstigt“ (Sigmund Freud. Die Angst. Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse.), oder? Solange wir vor etwas eine mäßige Angst haben, die fast alle Menschen selbst manchmal erleben oder zumindest sehr viele, solange ist das alles halb so wild, jeder hat Verständnis und niemand wundert sich. Aber was, wenn es eben anders ist? Wenn die Angst übermächtig wird? Oder wenn man vor etwas Angst hat, was für die meisten anderen überhaupt nicht ängstigend wirkt? Oder wenn man selbst gar nicht sagen kann, wovor, sondern nur, dass man Angst hat? Manchmal ist es auch so, dass man merkt, `da ist ein komisches Gefühl in mir´, aber man erkennt nicht, dass es Angst ist, die dahintersteckt. Oder das, was als Angst erscheint, ist in Wirklichkeit ein ganz anderes Gefühl. Oder andersherum. Oder ganz anders. Oder sogar so, dass man eben doch Angst haben wirklich braucht. Das mit der Angst ist eine verzwickte Sache … und das mit allen anderen Gefühlen eigentlich auch. Aber wie verzwickt auch immer, das muss nicht heißen, dass man nicht dahinterkommen kann.
 

Januar 2022 – Warum sind wir eigentlich, wie und was wir sind, mit 15, mit 35, mit 50 oder mit 80 Jahren?

Eigentlich einfach: Zu jedem Zeitpunkt unseres Lebens sind wir das Ergebnis des dynamischen Zusammenwirkens aller Faktoren, die unser Leben zu diesem Zeitpunkt ausmachen und bis dahin ausgemacht haben.


Zu diesen Faktoren zählt eigentlich alles, unser Umfeld, bestimmte Ereignisse, andere Menschen … einfach alles. Auch wir selbst sind immer einer dieser Faktoren mit all unseren Facetten. Und alles und jeder andere bekommt dadurch eine Bedeutung, dass wir uns, so wie wir eben gerade sind, mit einer neuen Situation auseinandersetzen oder damit in Kontakt kommen.

Um erklären zu können, warum es einem Menschen nun gut geht oder nicht so gut, bezieht man sich in der Fachsprache gerne auf das „biopsychosoziale Modell“. Hört sich nicht mehr so einfach an. Aber so einfach sind wir Menschen eben auch nicht!

Wenn Sie mehr wissen wollen, können Sie mit dem Klick auf das Bild ein Video aktivieren, das dieses biopsychosoziale Modell, wie ich finde, recht anschaulich und verständlich erklärt. Mit Klick auf das Bild verlassen Sie dafür meine Webseite und gelangen zu https://www.youtube.com/watch?v=u7bf-nuPVKQ.

 

Dezember 2021 – Ab sofort begrüße ich Sie in Düsseldorf auf der Berliner Allee 23.

 

November 2021 – Den eigenen Fähigkeiten eine Gestalt geben – künstlerisches Schaffen als Zugang zu mehr Selbstbewusstsein und Selbstwirksamkeit

Selbstbewusstsein ist eng verbunden mit Selbstwirksamkeit. Selbstwirksamkeit wiederum zeigt sich in der Überzeugung, in bestimmten und auch mal ungemütlichen Lebenskontexten kompetent und souverän handeln zu können. Ist das Selbstbewusstsein nicht gut ausgeprägt, so zeigt sich dies oft auch in geringem Selbstwirksamkeitserleben.
Ein Weg zu mehr Selbstbewusstsein und Selbstwirksamkeit kann das künstlerische Schaffen sein, denn es besitzt durchaus eine `therapeutische´ Wirkung: die Fertigstellung eines Bildes, einer Skulptur, einer Fotografie oder etwas Ähnlichem ist immer ein kleines Meisterwerk, auf das man stolz sein kann. Ganz nebenbei mag es auch gelingen, die ein oder andere Sorge, Idee oder einen Wunsch über das Kunststück auszudrücken, so dass diese innerpsychisch vielleicht nicht mehr ganz so bedrückend wirken.
Welche Art des künstlerischen Schaffens könnte etwas für Sie sein, für sich allein oder parallel zu einem Coaching, einer Beratung oder einer Therapie? Finden Sie es heraus und schauen Sie sich einfach mal um!

 

Oktober 2021Etwas aufzuschreiben bedeutet, etwas auszudrücken, herauszulassen, zuzulassen … und auszuhalten. Aufschreiben kann helfen, nicht nur als Einkaufszettel.

 

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